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Zum Jährlingsschachten und Kiesruck

Anspruchsvolle Tour inmitten der Waldwildnis des Nationalpark Bayerischer Wald

Tauche ein in das unberührte Herz des Nationalparks Bayerischer Wald. Diese 16,5 Kilometer lange Tour führt dich tief in die Kernzone, wo stille Schachten und einsame Pfade auf echte Waldwildnis treffen. Ein Muss für erfahrene Wanderer, die Ruhe suchen und die Ursprünglichkeit des Bayerwaldes in ihrer reinsten Form erleben wollen.

Die Tour im Überblick

Länge Pictogramm

Länge

16,4 km

Gehzeit Pictogramm

Gehzeit

5:01 h (individuell)

Höhenmeter Pictogramm

Höhenmeter

600 m

Rundwanderweg Pictogramm

Rundweg

Ja

Ausgangspunkt Pictogramm

Start

Parkplatz Scheuereck

Ziel Pictogramm

Ziel

Parkplatz Scheuereck

Parkplatz Pictogramm

Parken

Scheuereck

Kinderwagengeeignet Pictogramm

Kinderwagengeeignet

Nein

Start in Scheuereck: Ein Abenteuer für erfahrene Waldläufer

Deine Reise in die Wildnis zum Jährlingsschachten beginnt am Wanderparkplatz Scheuereck. Da dieser Ort ein beliebter Ausgangspunkt für verschiedene Touren ist, empfiehlt sich – besonders an sonnigen Tagen – eine frühzeitige Anreise. Vor dir liegt eine anspruchsvolle Rundtour von ca. 16,5 Kilometern und rund 600 Höhenmetern, die eine gute Grundkondition und eine sorgfältige Planung erfordert.

Ganz wichtig: Ein Großteil dieser Wanderung verläuft durch die Kernzone des Nationalparks. Hier gelten strenge Betretungsregeln zum Schutz der sensiblen Natur. Bitte informiere dich unbedingt vorab über die aktuell geltenden Gebote (z. B. das Wegegebot in Schutzzeiten). Da die Pfade in diesem Bereich teilweise nicht beschildert sind, gehören eine Wanderkarte oder eine verlässliche Wander-App zwingend in deinen Rucksack.

Erfahre hier mehr über den Jährlingsschachten, die einsamen Gipfelpfade und was du bei der Orientierung beachten musst:

Von der Deffernikschwelle zum Jährlingsschachten

Direkt nach dem Start tauchst du in die wilde Natur ein. Der Weg führt dich zunächst entlang der Deffernikstraße zur Deffernikschwelle, einem idyllischen kleinen Damm mit Wasserfall. Nach einem längeren, fordernden Anstieg erreichst du den Jährlingsschachten. Diese historische Waldweide ist ein absoluter Traumort – die weite Fläche inmitten des Nationalparks ist der perfekte Platz für eine ausgiebige Brotzeit, während du die vollkommene Stille genießt.

Die Schachten – Inseln der Geschichte

Vielleicht wunderst du dich über die weiten, baumfreien Flächen mitten im tiefen Wald. Diese sogenannten Schachten sind historische Waldweiden. Über Jahrhunderte dienten sie dem Vieh der Bauern als Sommerweide, da das Futter im dichten Wald knapp war. Heute sind sie ökologisch wertvolle „Inseln der Artenvielfalt“ und stehen als kulturhistorische Denkmäler unter besonderem Schutz. Der Jährlingsschachten verdankt seinen Namen übrigens den „Jährlingen“ – also dem einjährigen Jungvieh, das hier früher seinen Sommer verbrachte.

Über einsame Pfade zum Kiesruck und Fahnenriegel

Ab hier wird die Tour zur echten Expedition. Auf schmalen, einsamen Pfaden erkundest du die Erhebungen von Kiesruck und Fahnenriegel. Da du dich hier in der Kernzone bewegst, ist höchste Achtsamkeit gefragt. Die Pfade sind oft nicht markiert und erfordern einen guten Orientierungssinn. Verlasse dich nicht allein auf dein Gefühl, sondern nutze GPS oder Karte, um sicher durch die Waldwildnis zu navigieren.

Rückweg über den Totenschädel

Nachdem du die Gipfellagen hinter dir gelassen hast, erreichst du wieder breitere Forstwege. Über markante Punkte wie den geschichtsträchtigen "Totenschädel" führt dich der Rundweg schließlich zurück zum Parkplatz Scheuereck.

Wichtige Planungshinweise:

  • Keine Einkehr: Auf der gesamten Strecke gibt es keine Bewirtschaftung. Packe ausreichend Wasser und Verpflegung ein.
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Trittsicherheit und Navigationshilfen sind für die unmarkierten Pfade unverzichtbar.
  • Naturschutz: Achte strikt auf das Wegegebot in der Kernzone – wir wollen die Wildnis erhalten, die wir so schätzen. Achtung: Die Tour zum Jährlingsschachten führt durch die Kernzone. Beachte unbedingt das saisonale Wegegebot zwischen Mitte November und Mitte Juli!

Fazit: Naturerlebnis für Fortgeschrittene

Wer die 5 Stunden Gehzeit und die Herausforderung der Orientierung annimmt, wird mit einem der ursprünglichsten Naturmomente belohnt, die der Bayerische Wald zu bieten hat. Eine Tour, die lange im Gedächtnis bleibt!

Karte der Tour (GPX-Daten)

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Aktuelle Infos zu dieser Tour

Bitte immer vorab über die aktuellen Betretungsregeln im Kerngebiet informieren

Offizielle Informationsstelle
Ausrüstungsempfehlung

festes Schuhwerk, evtl. Stöcke. Ausreichend Verpflegung (keine Einkehrmöglichkeit)

Tourencharakter

anspruchsvolle Tour, die gute Grundkondition erfordert

Hinweise für Wanderer mit Hund
  • Untergrund: überwiegend Wanderwege
  • Wasser: Mehrere Trinkmöglichkeiten
  • Schatten: Wald und Freiflächen wechseln sich ab

Bitte beachte, dass im Nationalpark sowie in Naturschutzgebieten eine generelle Leinenpflicht zum Schutz der Wildtiere besteht.

Mehr Tipps zum Thema findest du in unserem Ratgeber: Wandern mit Hund im Bayerischen Wald.

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Bitte beachtet:

Die hier präsentierten Wandertipps und Touren sind subjektive Empfehlungen. Die Entscheidung, eine Tour zu unternehmen, sowie die Verantwortung für die eigene Sicherheit, die korrekte Ausrüstung und die Einhaltung aller relevanten Vorschriften liegen ausschließlich beim jeweiligen Wanderer.

Insbesondere die Zeitangaben und die weiteren Einschätzungen sind persönliche Erfahrungswerte und somit nicht verbindlich. Diese können je nach individueller Kondition, Wetterbedingungen und Pausenzeiten entsprechend variieren.

Es wird dringend empfohlen, sich vorab bei den offiziellen Stellen und offiziellen Seiten (z.B. Nationalpark Bayerischer Wald) zu informieren.

Weitere Infos dazu auch auf der Seite Hinweise & Verantwortung.

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