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Von der Fredenbrücke zum Lusen und Plattenhauserriegel

Grenzgänger-Tour im Nationalpark: Vom Lusen-Gipfel zum einsamen Plattenhauserriegel

Diese fordernde Rundwanderung ist ein Erlebnis für alle, die die unberührte Waldwildnis in ihrer intensivsten Form suchen. Auf fast 20 Kilometern verbindet die Tour die spektakuläre Himmelsleiter mit dem mystischen Grenzsteig und führt dich zu verborgenen Felsformationen fernab der Massen. Ein echtes Abenteuer für ausdauernde Wanderer, die das „Grüne Dach Europas“ hautnah spüren wollen.

Die Tour im Überblick

Länge Pictogramm

Länge

19,5 km

Gehzeit Pictogramm

Gehzeit

06:29 h (individuell)

Höhenmeter Pictogramm

Höhenmeter

740 m

Rundwanderweg Pictogramm

Rundweg

Ja

Ausgangspunkt Pictogramm

Start

Parkplatz Fredenbrücke

Ziel Pictogramm

Ziel

Parkplatz Fredenbrücke

Parkplatz Pictogramm

Parken

Parkplatz Fredenbrücke (Igelbus Anfahrt empfohlen)

Kinderwagengeeignet Pictogramm

Kinderwagengeeignet

Nein

Natur pur ab der Fredenbrücke: Eine Tour für Waldläufer

Dein Abenteuer startet an der Fredenbrücke bei Waldhäuser. Da dieser Parkplatz ein beliebter Einstieg in das Wandergebiet ist, empfehlen wir dir auch hier die Anreise mit dem Lusen-Igelbus, um die oft angespannte Parkplatzsituation entspannt zu umgehen (Hier findest du Infos und Fahrplan)

Vor dir liegt eine der anspruchsvollsten und zugleich schönsten Rundwanderungen der Region. Mit einer Länge von 19,5 Kilometern und satten 750 Höhenmetern erfordert diese Tour eine sehr gute Kondition, Wandererfahrung und Trittsicherheit. Da du dich über weite Strecken in der Kernzone des Nationalparks bewegst, ist die Beachtung der Betretungsregeln und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur hier oberstes Gebot. Bitte beachte, dass diese Tour aufgrund ihrer Länge und Steigungen wenn dann nur für sehr wanderbegeisterte und ausdauernde Kinder geeignet ist.

Entdecke hier den detaillierten Wegverlauf über die Glasarche bis zum einsamen Grenzkamm:

Der Aufstieg: Kleine Ohe, Teufelsloch und Himmelsleiter

Die Wanderung beginnt idyllisch entlang der Kleinen Ohe und führt dich zur geschichtsträchtigen Martinsklause. Von dort aus wird es mystisch: Der Weg durch das Teufelsloch, wo man das Wasser unter den Granitblöcken rauschen hört, leitet dich weiter zur Glasarche. Hier beginnt das Finale des Aufstiegs: Über die anstrengende, aber faszinierende Himmelsleiter erklimmst du das Lusen-Gipfelmeer.

Grenzerfahrung: Vom Marktfleckl zum Plattenhauserriegel

Nach dem Gipfelglück lässt du den Trubel hinter dir. Der Abstieg erfolgt Richtung Marktfleckl, direkt an der Grenze zu Tschechien. Hier tauchst du in den Grenzsteig ein – ein langes, beeindruckendes Teilstück, das dir völlig neue Perspektiven auf den Lusen und sein charakteristisches Blockmeer bietet. Die Stille hier ist fast greifbar. Dein nächstes Ziel ist der Plattenhauserriegel, eine markante Felsformation, die den perfekten Ort für eine einsame Brotzeit bei unvergleichlichen Ausblicken auf den Bayerischen Wald bietet, bevor der Rückweg angetreten wird.

Der Rückzug durch die Waldwildnis

Auf schmalen, naturbelassenen Steigen schlängelt sich der Pfad durch die Kernzone zurück Richtung Fredenbrücke. Hier erlebst du „Natur Natur sein lassen“ in Reinform. Der Weg erfordert volle Konzentration, belohnt aber mit einer Ursprünglichkeit, die man nur noch selten findet.

Wichtige Hinweise für dein Abenteuer:

  • Selbstversorgung: Es gibt auf dieser fast 20 km langen Tour keine Einkehrmöglichkeit (außer natürlich du machst einen Abstecher zum Lusenschutzhaus). Nimm daher unbedingt ausreichend Proviant und mindestens 2 Liter Wasser pro Person mit.
  • Zeitmanagement: Plane ca. 6 bis 7 Stunden reine Gehzeit ein. Wenn du mit dem Igelbus anreist, behalte unbedingt die Rückfahrzeiten ab der Fredenbrücke im Auge.
  • Orientierung & Ausrüstung: Festes Schuhwerk und eine Wanderkarte (oder GPS-App) sind auf dem Grenzsteig unverzichtbar. Denke bei solch ausgiebigen Touren auch an das entsprechende Erste-Hilfe-Set beim Wandern.
  • Naturschutz: Du wanderst teilweise im Kerngebiet des Nationalpark Bayerischer Wald. Bleibe auf den markierten Wegen und respektiere die Ruhezeiten der Wildtiere.

Karte der Tour (GPX-Daten)

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Aktuelle Infos zu dieser Tour

Bitte immer die jeweiligen Betretungsgebote im Kerngebiet des Nationalparks beachten

Offizielle Informationsstelle
Ausrüstungsempfehlung

festes Schuhwerk, Wanderstöcke. Ausreichend Verpflegung

Tourencharakter

sehr anspruchsvolle Tour für erfahrene Wanderer, die gute Grundkondition und gute Ausrüstung voraussetzt

Hinweise für Wanderer mit Hund
  • Untergrund: Wandwege, Himmelsleiter und Gipfel steinig und felsig
  • Wasser: einige Trinkmöglichkeiten unterwegs
  • Schatten: teilweise längere Passagen ohne Schatten

Bitte beachte, dass im Nationalpark sowie in Naturschutzgebieten eine generelle Leinenpflicht zum Schutz der Wildtiere besteht.

Mehr Tipps zum Thema findest du in unserem Ratgeber: Wandern mit Hund im Bayerischen Wald.

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Bitte beachtet:

Die hier präsentierten Wandertipps und Touren sind subjektive Empfehlungen. Die Entscheidung, eine Tour zu unternehmen, sowie die Verantwortung für die eigene Sicherheit, die korrekte Ausrüstung und die Einhaltung aller relevanten Vorschriften liegen ausschließlich beim jeweiligen Wanderer.

Insbesondere die Zeitangaben und die weiteren Einschätzungen sind persönliche Erfahrungswerte und somit nicht verbindlich. Diese können je nach individueller Kondition, Wetterbedingungen und Pausenzeiten entsprechend variieren.

Es wird dringend empfohlen, sich vorab bei den offiziellen Stellen und offiziellen Seiten (z.B. Nationalpark Bayerischer Wald) zu informieren.

Weitere Infos dazu auch auf der Seite Hinweise & Verantwortung.

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