Die Schachten im Bayerischen Wald
Mystische Inseln im UrwaldEntdecke die historischen Waldweiden des Nationalparks – uralte Baumriesen, unberührte Wildnis und die schönsten Wanderwege.
Touren
Touren
Tipps
FAQs
Die Schachten im Nationalpark Bayerischer Wald - Wandern inmitten ursprünglicher Natur
Wer beim Wandern im Nationalpark Bayerischer Wald das ganz besondere Naturabenteuer sucht, kommt an ihnen nicht vorbei: den Schachten.
Diese geschichtsträchtigen Orte liegen tief versteckt in den abgelegenen Hochlagen der Region und versprühen einen fast schon einmaligen Wildnis-Charakter, den du so vielleicht kein zweites Mal in Deutschland findest.
Ob du eine ausgiebige Tageswanderung planst oder einfach die unbeschreibliche Stille abseits der bekannten Gipfel wie Lusen oder Rachel genießen möchtest – die Schachten bieten dir unvergessliche Naturmomente.
Damit du dein nächstes Outdoor-Erlebnis auf den historischen Waldweiden perfekt planen kannst, findest du auf dieser Hubseite alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Das erwartet dich auf den Schachten-Touren:
-
Uralte Baumriesen: Knorrige, jahrhundertealte Baumriesen, die wie stumme Zeugen der Vergangenheit auf den weiten Freiflächen thronen.
-
Mystische Hochmoore: Unberührte Moorlandschaften, wie das berühmte Latschenfilz mit dem idyllischen Latschensee, die direkt an die Schachten grenzen.
-
Echte Einsamkeit: Weite Lichtungen mitten in der entstehenden Wildnis, an denen du die unberührte Stille des „Woids“ noch hautnah spüren kannst.
-
Fordernde Pfade: Naturnahe, steinige und wurzelige Wanderwege, die das Herz jedes echten Outdoor-Fans höherschlagen lassen.
Egal, ob du den geschichtsträchtigen Ruckowitzschachten erkunden oder die Große Schachtenrunde in Angriff nehmen willst – hier erfährst du alles über die Geschichte dieser magischen Orte, welche wichtigen Regeln in der Kernzone des Nationalparks gelten und wie du dein nächstes Wanderabenteuer im Bayerischen Wald sicher und entspannt planst.
Was sind die Schachten
Die Schachten sind keine natürlichen Lichtungen, sondern ein faszinierendes Erbe der Vergangenheit. Ab dem 17. Jahrhundert nutzten die Bauern der Region diese Hochlagen im Sommer als Weideflächen für ihr Vieh. Da der dichte Wald kein Gras bot, wurden die Flächen gerodet. Um den Hirten und Tieren bei Unwettern Schutz zu bieten, ließ man ganz bewusst einzelne, mächtige Bäume stehen.
Als die Waldweidung in den 1950er-Jahren eingestellt wurde, eroberte sich die Natur die Flächen langsam zurück. Heute stehen die Schachten unter strengem Schutz des Nationalparks. Das Ergebnis ist eine Kulisse, die weltweit ihresgleichen sucht: Uralte, knorrige Baumriesen, die wie stumme Zeugen der Zeit auf weiten Grasflächen thronen, oft umgeben von mystischen Hochmooren. Ein Ort voller Mythen, an dem man das Gefühl hat, die Zeit sei für einen Moment stehen geblieben.
Wandern auf die Schachten im Bayerischen Wald
Hier findest du unsere Übersicht mit den Wandertouren auf die Schachten im Nationalpark auf den verschiedensten Wegen. Klick dich durch unsere Touren, lass dich inspirieren und finde deinen Bayerwald Moment auf den Schachten im Nationalpark Bayerischer Wald.

Großer Falkenstein über Ruckowitzschachten
Beeindruckende Wanderung durch die Waldwildnis rund um den Falkenstein. Belohnt wird man mit dem traumhaften Panoramablick vom Gipfel des Großen Falkensteins. Die Ruckowitzschachten vermitteln Natur pur.
11,5 km, 620 Höhenmeter

Wanderung Jährlingsschachten und Kiesruck
Anspruchsvolle Tour inmitten des Nationalpark Bayerischer Wald, die Waldwildnis pur verspricht. Entlang der Tour bieten sich immer wieder traumhafte Ausblicke auf den Bayerischen Wald. Traumhafte Tour!
16,4 km, 600 Höhenmeter

Albrechtschachten und Rindlschachten
Abwechslungsreiche Wanderung im Nationalpark Bayerischer Wald hinauf zu den historischen Schachten. Einige Höhenmeter sind zu absolvieren, aber jeder Schritt lohnt sich und verspricht Wandergenuss pur.
13,2 km, 500 Höhenmeter

Schachtentour ab Trinkwassertalsperre
Von der Trinkwassertalsperre bietet sich ein wunderbarer Weg hinauf zu den bekanntesten Schachten im Nationalpark Bayerischer Wald. Lange Tour mit einigen Höhenmeter, aber definitv herrlich
21,7 km, 550 Höhenmeter
Besondere Tipps und Hinweise rund um Wanderungen zu den Schachten

Die Schachten im Herbst
Wenn du den absoluten WOW-Moment suchst, dann starte deine Wanderung auf die Schachten im Herbst.
Wenn sich das Laub der alten Buchen feurig färbt und der Frühnebel über die Freiflächen zieht, ist die Stimmung einfach unbeschreiblich.
Pack dir aber eine extra warme Schicht Kleidung ein – hier oben pfeift der Wind oft frisch!

Wegegebot in der Kernzone
Da die Schachten in der Kernzone des Nationalparks liegen, gilt hier zum Schutz von bedrohten Arten wie dem Auerhuhn ein striktes Betretungsverbot abseits der markierten Wege.
Bitte bleibe unbedingt auf den Pfaden und informiere dich vorab über die aktuell geltenden Betretungsregeln im Nationalpark Bayerischer Wald

Ausreichend Verpflegung
Auf den Schachten gibt es keine bewirtschafteten Hütten oder Einkehrmöglichkeiten.
Genügend Wasser und eine ausgiebige Brotzeit sind für diese langen Touren Pflicht.
Häufige Fragen rund um Wandern auf die Schachten Nationalpark Bayerischer Wald
Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund das Thema Schachten Wanderungen
Your Title Goes Here
Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.
Was ist der bekannteste Schachten im Bayerischen Wald?
Der Lindberger Schachten und der benachbarte Hochschachten (nahe dem Latschensee) gehören zu den bekanntesten und am häufigsten besuchten Schachten.
Sie liegen auf der legendären „Großen Schachtenrunde“ ab Buchenau und sind berühmt für ihre spektakulären, uralten Baumriesen.
Wie lang sind die Wanderungen zu den Schachten meistens?
Da die Schachten in den abgelegenen Hochlagen des Nationalparks liegen, handelt es sich meist um ausgiebige, anspruchsvolle Tageswanderungen.
Die Streckenlängen bewegen sich in der Regel zwischen 12 und 22 Kilometern. Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit sind daher wichtig.
Darf man auf den Schachten picknicken oder rasten?
Ja, das Rasten auf den dafür vorgesehenen Plätzen oder direkt an den ausgewiesenen, markierten Wegen ist erlaubt und gehört zum Schachten-Erlebnis einfach dazu.
Wichtig ist nur, dass du dich ruhig verhältst, um die Wildtiere nicht zu stören, und ausnahmslos allen Müll wieder mit nach Hause nimmst.
Kann ich die Schachten-Touren auch mit dem ÖPNV / Igelbus erreichen?
Ja, das klappt sogar hervorragend! Der Wanderparkplatz in Buchenau (Startpunkt für die Große Schachtenrunde) oder das Zwieslerwaldhaus (Startpunkt für den Ruckowitzschachten) sind ideal an das Netz der Nationalpark-Igelbusse angebunden.
Mit deiner GUTi-Gästekarte fährst du dort sogar komplett kostenlos hin.
Sind die Wanderwege zu den Schachten für Kinderwagen geeignet?
Nein, für normale Kinderwagen sind die Wege zu den Schachten absolut nicht geeignet.
Die Routen führen über naturnahe, oft steinige und wurzelige Waldpfade sowie durch Moorgebiete.
Wenn du mit kleineren Kindern unterwegs bist, ist eine stabile Wanderkraxe hier die einzig sinnvolle Option.
Warum stehen auf den Schachten so viele alte, abgestorbene Bäume?
Das ist Teil des Nationalpark-Konzepts „Natur Natur sein lassen“. Die jahrhundertealten Schachteneichen und Buchen sterben irgendwann einen natürlichen Tod.
Als Totholz bleiben sie ganz bewusst stehen, da sie einen unschätzbar wertvollen Lebensraum für seltene Pilze, Insekten und Vögel bieten und den Schachten ihren mystischen Charakter verleihen.
Gibt es auf den Schachten Hütten zum Einkehren?
Nein, auf den Schachten selbst gibt es keinerlei Gastronomie, Kioske oder bewirtschaftete Berghütten.
Da die Touren lang sind, musst du dich zwingend komplett selbst versorgen. Packe dir also für den Tag ausreichend Wasser und eine ausgiebige Rucksackbrotzeit ein.
Kann man die Schachten im Bayerischen Wald auch im Winter bewandern?
Im Winter ist auf den Schachten extreme Vorsicht und Zurückhaltung geboten. Da die Schachten in den hochgelegenen Kernzonen des Nationalparks liegen, herrscht dort oft meterhoher Schnee, und die Sommerwanderwege sind weder geräumt noch markiert. Zudem gilt zum Schutz vom Aussterben bedrohter Tiere – insbesondere des Auerhuhns – vom 1. November bis zum 30. April ein striktes Wintersperrgebiet.
Das bedeutet, dass du dich in diesen Monaten im Bereich der Schachten ausnahmslos nur auf den wenigen, speziell als Winterwanderwege oder Skitourenrouten markierten Pfaden bewegen darfst.
Wenn du die Schachten im Winter (oft nur mit Schneeschuhen machbar) besuchen willst, informiere dich vorab zwingend im Nationalparkzentrum über die aktuell erlaubten Routen und respektiere die Ruhezonen der Tiere.
Der Nationalpark bietet teilweise auch geführte Schneeschuhtouren in dem Bereich an, die in jedem Fall empfehlenswert sind.
